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Tage des georgischen Kinos in Berlin

Im Zeitraum vom 1. bis zum 19. Oktober finden die Tage des georgischen Kinos im Kino „Arsenal“ statt. Die Initiative kam im Rahmen des deutsch-georgischen Jahres mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Georgischen Nationalen Kinematographiezentrums zustande. Parallel zu Filmvorführengen werden die Gespräche und Diskussionen mit Filmkritikern und Regisseuren Otar Iosseliani, Lana Gogoberidze, Merab Kokotschaschwili, Nouza Aleksi-Mes‘chischwili, Dito Zinzadze veranstaltet.

Die Retrospektive wurde am 1. Oktober mit dem Film „Einige Interviews zu persönlichen Fragen“ von Lana Gogoberidze feierlich eröffnet. Die Botschaftsrätin Dudana Mazmanishvili und die Ko-Direktorin des Instituts für Film und Videokunst Stefanie Schulte Strathaus hielten Ansprachen, in der sie von der drittgrößten Sammlung georgischer Filme des „Arsenals“, der erfolgreichen Kooperation und geplantem Programm berichteten.

Mit dem georgischen Filmschaffen verbindet das Arsenal seit langem eine enge und besondere Beziehung. Seit Erika und Ulrich Gregor, die Gründer und langjährigen Leiter des Arsenal, in den 70er Jahren bei Besuchen in Moskau Filme aus Georgien sehen konnten, fanden georgische Filme regelmäßig Eingang in das Programm des Arsenals und des Forums. Das fortwährende Interesse am georgischen Kino führte dazu, dass das Arsenal heute mit rund 130 Filmen nach dem staatlichen russischen Filmarchiv Gosfilmofond außerhalb Georgiens weltweit die zweitgrößte Sammlung georgischer Filme besitzt und so einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der georgischen Filmgeschichte leistet.

Drei georgische Filme aus der Sammlung des Arsenal konnten jetzt mit Mitteln aus dem Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts digital restauriert werden – DIDI MTSWANE WELI (Ein großes, grünes Tal, 1967) von Merab Kokotschaschwili, RAMDENIME INTERWIU PIRAD SAKITCHEBSE (Einige Interviews zu persönlichen Fragen, 1978) von Lana Gogoberidse und SGHWARZE (Am Rande, 1993) von Dito Tsintsadze – Anlass genug, sie in Anwesenheit ihrer Regisseur*innen im Arsenal zu präsentieren, ebenso wie 14 weitere Filme aus unserer Sammlung von den 20er bis 90er Jahren. Ergänzt wird das Programm vom 1.-18.10. von CHANT D’HIVER, dem neuen Film von Otar Iosseliani, der am 7. und 8.10. zu Gast sein wird. Lana Gogoberidses Film wird gerahmt durch einen Film ihrer Mutter Noutsa Gogoberidse, der ersten Regisseurin Georgiens, und einen Film ihrer Tochter Salomé Alexi. Und in einer Podiumsdiskussion am 2.10. diskutieren Erika und Ulrich Gregor mit Khatuna Khundadze (Georgian Film) und Susan Oxtoby (University of California, Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive) über die georgische Filmgeschichte in den Archiven, moderiert von Stefanie Schulte Strathaus.

 
 

 

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